Hans Peter Royer - In Jesus bleiben

Datum
Kommentare 0

Und hier kann man auch ohne Video den Text lesen:

Und ich hab davon geredet, Ich hab ihnen gesagt:
Hört endlich auf für Jesus zu leben, sondern bleibt einfach in Jesus. Dann kam nachher ein fünfzehn- oder sechzehnjähriges Mädchen zu mir, ich glaube ihr Name war Elisabeth. Und sie kam zu mir und sagte: Hans Peter, ich habe dir heute zugehört, und ich weiß, das ist es, was ich will. Ich will, dass Jesus in mir zum Ausdruck kommt, nicht ich mich anstrengen für ihn und ich schaffe es nicht. Aber, Hans Peter, wie kann ich wissen, ob ich jetzt in Jesus geblieben bin und bleibe, oder nicht? Dann hab ich ihr gesagt, sie soll mir ein bischen aus ihrem Leben erzählen. Dann hat sie mir aus ihrem Leben erzählt.
Und dann hat sie gesagt: Hans Peter, wie machst du das? Wie bleibst du in Jesus? Ich habe gesagt schau Elisabeth, ich steh in der frühe auf, sechs oder sieben Uhr, kommt darauf an, und ich sage zum Herrn Jesus: Herr Jesus, ich kann diesen Tag nicht leben, ich brauche dich, um Frucht zu bringen, die auch bleibt in Ewigkeit, ich kann sie nicht produzieren. Dazu brauch ich dich. Herr Jesus, Nimm dieses Stück Fleisch hier, erfreu dich daran und mach damit, was du möchtest. Unterbrich mich, wenn du möchtest, ermutige mich, wenn du möchtest, es ist dein Tag, es ist nicht mein Tag.
Dann hat sie gesagt: Weißt du, Hans Peter, ich mache genau dasselbe. Ich stehe jeden Tag in der früh auf und sage: Herr Jesus, bitte gib mir Kraft, diesen Tag zu leben. Aber dann hab ich gesagt: Elisabeth, du machst genau das Gegenteil. Denn du bittest Jesus, dass er dein altes Leben etwas kräftiger macht, aber dazu ist er nicht gekommen. Er ist gekommen, damit er dein Leben ist.
Bitte Jesus nicht um Kraft, habe ich ihr gesagt, danke ihm, dass er deine Kraft ist. Bitte Jesus nicht um Leben, danke ihm, dass er dein Leben IST.
Und dann war es etwas interessantes. Es war ein fünfzehn jähriges Mädchen. Dann hat sie mich eine halbe Minute angeschaut. Dann ging der Mund auseinander, und sie sagt: Hans Peter, ich habe verstanden. Dann war sie weg.
Ich möchte heute zum Abschluss an dich eine ganz persönliche Frage stellen. Nimm sie wirklich persönlich, gerade für die, die Jesus kennen. Wenn du Jesus kennst, nehmen wir an, heute ist ein Feuer im Himmel, Gott der Vater, Sohn, heiliger Geist verbrennen. Wir wissen, das geht nicht, aber nehmen wir mal an. Nehmen wir an, der heilige Geist würde jetzt aus deinem Leben herausgenommen. Würde sich in deinem Leben etwas ändern?
Nehmen wir an, der Heilige Geist entfernt sich jetzt aus deinem Leben. Würdest du morgen genauso beim Frühstück sitzen wie heute? Würdest du den morgigen Tag genauso leben wie heute?
Wenn ja, dann habe ich Neuigkeiten für dich: Du bist nicht in Jesus. Was ändert Jesus eigentlich in deinem Leben, was tut er? Nicht: What would Jesus do? Was tut ER? Und wenn er nichts tut in deinem Leben, dann lebst du höchstens aus deiner eigenen Kraft.
Und vielleicht bist du hier hergekommen, um deine Kraft etwas aufzupolieren, damit du wieder etwas vollgetankt bist für die nächsten paar Wochen.
Ich hab Neuigkeiten: Das tut Jesus NIE. Er kam um deine Kraft zu sein. Er kam um viel mehr. Nicht um dein altes Ich aufzupolieren, sondern er nimmt das alte Herz heraus und gibt ein neues hinein.
Sein Leben in dir. Und das ist Evangelium. Das ist gute Botschaft.
Der Herr Jesus wird dich nie zwingen, dich ihm zu überlassen, du brauchst dein Leben auch nicht Jesus zu weihen.
Wisst ihr, was wir tun müssen? Wir müssen unser Leben Jesus unteordnen, nicht es ihm weihen, unterordnen, damit er leben kann.

Und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir; was ich aber jetzt im Fleische lebe, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat. (Galater 2, 20)

[…] Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit. (Kolosser 1, 27)

Autor
Kategorien Philosophie, Wissen

Kommentare

Keine Kommentare

Kommentare dazu...

Geben Sie Ihren Kommentar hier ein. * Eingabe erforderlich. Sie müssen die Vorschau vor dem Absenden ansehen.